Glocke klingt wieder über Kloster Schiffenberg

Heimatvereinigung Schiffenberg freute sich über lang vermisste Glockenklänge im Kloster

Das Duo „Sometimes“ mit Eva Saarbourg und Martina Mulch-Leidich unterhielt bei der traditionellen Adventsfeier der Hauptvereinigung der Heimatvereinigung Schiffenberg im Klostersaal

Die Glocke der Basilika auf dem Kloster Schiffenberg läutete zu Beginn der traditionellen Adventsfeier der Hauptvereinigung der Heimatvereinigung Schiffenberg nach den Sanierungen erstmals wieder weithin hörbar. Dazu hatten die Heimatfreunde die Fenster im großen Saal weit geöffnet und dem lang vermissten Glockenklang gelauscht. Der soll nun auch wieder öfter erklingen, dann bei Heirat, Taufen und weiteren kirchlichen Anlässen, wurde informiert. 

Blick auf die frisch sanierte Basilika des Kloster Schiffenberg im Dezember 2019. Im Turm tönte erstmals die Glocke wieder

„Wir sagen euch an den lieben Advent“ erklang von dem Sometimes-Duo im gemeinsamen Gesang mit den Gästen auf dem Gießener Hausberg. Stadträtin Astrid Eibelshäuser in der Position als Vorsitzende der Hauptvereinigung freute sich in ihren Willkommensworten zuvor über die zahlreich gekommenen Gäste, unter anderem aus den Ortsvereinen aus Hausen und Watzenborn-Steinberg.  Im großen Schiffenberg-Festsaal hob sie im Rückblick an diesem 2. Adventssonntag hervor, dass der Schiffenberg nach den Sanierungen den Rang eines Kulturdenkmals einnehme. Zudem habe das Kloster darüber hinaus eine große Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger Gießens und der gesamten Region, die es mit Veranstaltungen und Feierlichkeiten lebendig machten. Ein vorläufiger Abschluss der Arbeiten sei in diesem Jahr mit den Verglasungen der Basilika erfolgt. 

Der Stadtjugendpfarrer des Evangelischen Dekanats Gießen, Alexander Klein, steuerte geistliche Worte zu dieser vorweihnachtlichen Feier bei. Es wurde viel gesungen an diesem besinnlichen Nachmittag im Kloster aber auch Geschichten erzählt, wie die von „Ladislaus und Annabella“ das Horst Fuhrmann rezitierte, die „Familienweihnachtswünsche“ (Barbara Pronnet) mit Irmtraud Wüst und „Was man sich früher schenkte“ von Emil Winter, aus dessen Heimatbuch Hans-Willi Bücher vorlas. Am Ende wünschte man sich frohe Festtage. 

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