Trauer und Gedenken an Opfer von Krieg und Gewalt

Kloster Arnsburg Ort des zentralen Volksbund-Gedenkens im Landkreis Gießen

Volkstrauertag: Zentrales Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt im Landkreis Gießen. Landrätin Anita Schneider und Vertreter von Bundeswehr und Opferverbänden legten Kränze nieder

Eindrücklich erinnerten Schülerinnen und Schüler der Dietrich-Bonhöfer-Schule Lich im Kloster Arnsburg am Volkstrauertag an die Opfer von Krieg und Gewalt bei der zentralen Gedenkveranstaltung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Landkreis Gießen.

Passender hätte dieser Ort mit Gräbern von gefallenen Soldaten der Weltkriege, getöteten KZ-Opfern und verstorbenen Zwangsarbeitern nicht sein können, denn gerade aus der dunklen Vergangenheit für die Zukunft zu lernen, war auch für die jungen Leute wichtig. Sie kennen diese Zeiten nur aus Erzählungen und Büchern.

Hass auf andere Rassen, Religionen und alles Andersartige gelte es entgegenzutreten und zu bekämpfen, denn sie seien die Saat des Mordens und der Gewalt in der Menschheitsgeschichte. So mahnte Landrätin Anita Schneider Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit zu bewahren.

„Näher mein Gott zu dir“ Musikalisches Gedenken vom Liederkranz Eberstadt am Volkstrauertag im Kloster Arnsburg

Gemeinsam mit Vertretern von Bundeswehr, Kirche, Politik und Opferverbänden wurden Kränze am Mahnmal niedergelegt. Musikalisch umrahmten der Liederkranz Eberstadt und der Posaunenchor Lich die Gedenkstunde.

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